Unsere Schule in Zahlen

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Unsere Schule in Zahlen
 
Die Gemeinschaftsschule Auenland liegt auf dem Schäferberg in Bad Bramstedt, einer Stadt mit ca. 14 000 Einwohnern, im Herzen der AktivRegion Holsteiner Auenland, die man früher auch die "Grüne Mitte Holsteins" nannte. Dieser von zahlreichen Auen (u.a. die Bramau) geprägte südliche Landesteil Schleswig-Holsteins umfasst eine Fläche von ca. 800 Quadratkilometern und beheimatet ungefähr 92 000 Einwohner. Die Schülerinnen und Schüler unserer Schule kommen nicht nur aus Bad Bramstedt direkt, sondern auch aus den Umlandgemeinden. Deswegen hat der Name unserer Schule direkten Bezug zur geographischen Lage in Schleswig-Holstein.
 
Die Gemeinschaftsschule Auenland ist eine Gemeinschaftsschule mit Oberstufe, die zurzeit ca. 900 Schülerinnen und Schüler in 42 Klassen besuchen. 76 Lehrkräfte (davon drei Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst), zwei Schulsozialarbeiterinnen und ein Schulsozialarbeiter, drei Schulsekretärinnen und 3 Schulhausmeister sind in unserer Schule ständig tätig.
 
Die Gemeinschaftsschule Auenland besteht als Gemeinschaftsschule seit dem 01. August 2009. Sie ist aus der Zusammenlegung der Hauptschule Bad Bramstedt und der Realschule Bad Bramstedt entstanden. Im Schuljahr 2012/2013 und 2013/2014 haben der letzte Hauptschul- bzw. Realschuljahrgang die Schule beendet. Nach der Genehmigung einer eigenen Oberstufe wurden im Schuljahr 2015/2016 die ersten Schülerinnen und Schüler im 11. Jahrgang unterrichtet, die nach dreijähriger Oberstufe im Schuljahr 2017/2018 zum ersten Mal die Abiturprüfung an der Gemeinschaftsschule Auenland ablegten.
 
Unsere Schule gehört zum Schulverband Bad Bramstedt, der die Entwicklung unserer Schule in den vergangenen Jahren wohlwollend begleitet hat. Durch regelmäßige Renovierungsarbeiten und notwendige Umbaumaßnahmen im Zusammenhang mit den Anforderungen einer Gemeinschaftsschule und dem Aufbau der Oberstufe, befinden sich alle unsere Schulgebäude in einem guten Zustand. Auf einem weitläufigen, sehr begrünten Schulgelände befinden sich neben mehreren Schulgebäuden mit Unterrichts- und Fachräumen (z.B. 3 Computerräume, 2 neue Schulküchen, 2 Werkräume, ein großzügiger, 2015 neu gestalteter naturwissenschaftlicher Fachraumtrakt mit mehreren Räumen für den Biologie-, Chemie-, NaWi- und Physikunterricht, weitere Fachräume für Kunst, Musik und Darstellendes Spiel sowie eine Schülerbücherei und mehrere Gruppenarbeitsräume) eine Mensa mit Aufenthaltsbereich, zusätzliche Räume für den Offenen Ganztagsschulbetrieb und zwei Sporthallen. Im Sommer 2011 wurde der Neubau des Pädagogischen Zentrums u.a. mit neuem Lehrerzimmer sowie Besprechungs- und Verwaltungsräumen fertig gestellt. Inzwischen sind alle Fachräume der Schule barrierefrei und ebenerdig zu erreichen. Nachdem die Schule in den letzten Jahren stetig gewachsen ist, wurde ein Neubau von vier zusätzlichen Klassenräumen mit zwei Differenzierungsräumen nötig, der im Januar 2019 abgeschlossen wurde. Die meisten Fachräume und alle Oberstufenklassen sind mit Activboards ausgestattet. Die übrigen Klassenräume werden konsequent nach und nach mit neuen, digitalen Unterrichtswerkzeugen ausgestattet, um den Anforderungen einer modernen und vielfältigen Unterrichtsgestaltung gerecht zu werden.   
 
Die Gemeinschaftsschule ist eine „Schule für alle“. Hier werden Schülerinnen und Schüler aller Begabungen ihren unterschiedlichen Kenntnissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten entsprechend individuell gefördert, um sie in einem weitgehend gemeinsamen Bildungsgang zu den Abschlüssen der Sekundarstufe I zu führen oder ihnen die Berechtigung zum Übergang in die Oberstufe zu ermöglichen. Das gemeinsame Lernen steht bis zur Klassenstufe 10 im Vordergrund. Dazu gehört nach unserem Verständnis selbstverständlich die Integration von Kindern und Jugendlichen, die besonderer Förderung und Aufmerksamkeit bedürfen.
 
Schwerpunkt des gemeinsamen Lernens ist der binnendifferenzierte Unterricht. Er hat zum Ziel, Unterrichtsinhalte dem individuellen Lernstand und Leistungsvermögen der Schülerinnen und Schüler innerhalb einer Klasse anzupassen. Es werden dazu unterschiedliche Lernwege und charakteristische Methoden gemeinschaftlichen Lernens (z.B. Wochenplanarbeit, Werkstattarbeit, Stations- oder Buffetlernen) im Unterricht angeboten. Schülerinnen und Schüler sollen dabei zunehmend lernen, selbständig zu arbeiten und Verantwortung für den persönlichen Lernerfolg zu übernehmen.
 
Die Gemeinschaftsschule Auenland ist eine Offene Ganztagsschule. Das Angebot für unsere Schülerinnen und Schüler endet also nicht mit der letzten Unterrichtsstunde. Interessierte Kinder und Jugendliche können aus einem breit gefächerten, weitgehend kostenlosen Angebot von freiwilligen Arbeitsgemeinschaften, Projekten sowie der Förderung in Kleingruppen bis weit in den Nachmittag auswählen.
 
In der Gemeinschaftsschule Auenland werden ab der Klassenstufe 5 halbjährlich Notenzeugnisse erteilt, in denen jede Zensur der Anforderungsebene (ESA, MSA, AHR) zugeordnet wird, auf der die Schülerin / der Schüler die Leistung erbracht hat. Zusätzlich wird in jedem Zeugnis in Form von Ankreuztabellen die Entwicklung der Sach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenz der Schülerinnen und Schüler beschrieben. Zur Mitte jedes Halbjahres erhalten alle Eltern zusätzlich einen "Lernstandsbericht", eine schriftliche Information über den Leistungsstand und das Lern- und Sozialverhalten ihrer Kinder. Er soll als Grundlage für Gespräche im Elternhaus sowie mit Fach- und Klassenlehrkräften dienen.
 
Die Leistungsbewertung "unterhalb" der Zeugnisse erfolgt in der Gemeinschaftsschule Auenland mit Hilfe von Ü-Noten. Hierbei handelt es sich um Noten mit der Bezeichnung Ü1 bis Ü8.
 
Viele Schwerpunkte und Ziele unserer pädagogischen Arbeit zeigen sich u.a. in wöchentlichen Klassenstunden, in vier Vorhabenwochen im Schuljahr, in einer systhematischen und gründlichen Berufsvorbereitung (betreute Betriebspraktika, Berufsberatung durch externes Fachpersonal, Berufseinstiegsbegleiter, eine jährlich stattfindende Berufsinformationsmesse (BIM) auf dem Schulgelände, ein jährlich stattfindendes Assessment Center und ein zweiwöchiges Berufsorientierungspraktikum (BOP) im 8. Jahrgang) sowie in besonderen Beratungsangeboten für Schülerinnen, Schüler und deren Eltern durch schulinterne Schulsozialarbeiter und ausgebildete Beratungslehrkräfte.
 
Zu unserer Schule gehört auch die Versorgung von Kindern und Jugendlichen mit Unterricht, die sich krankheitsbedingt vorübergehend im Klinikum Bad Bramstedt aufhalten müssen. Seit August 2010 dürfen wir uns „NaWi – aktiv Schule“ nennen und auch seit 2010 sind wir als regionales DaZ – Zentrum für die Sprachförderung von Kindern und Jugendlichen, die wenig oder gar kein Deutsch sprechen, zuständig. Seit 2012 sind wir fortlaufend als Zukunftsschule ausgezeichnet worden und seit 2018 gehören wir als "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" dem größten Schulnetzwerk Deutschlands an.
 
W. Henkies, Schulleiter